Archiv für den Monat: März 2014

Getreidefreies Hundefutter – pets Premium klärt auf

Ob Neuling oder langjähriger Halter eines Vierbeiners: Die Frage nach dem richtigen Futter beschäftigt jeden Tierfreund. Mit geprüften Qualitätsprodukten und kompetenter Beratung bietet der Tierfutter Online-Shop pets Premium Unterstützung bei diesem sensiblen Thema.
Aus eigener Erfahrung wissen Marco Hierling und Wolfram Zentner, Gründer und Geschäftsführer der pets Premium GmbH, wie wichtig die richtige Ernährung von Hunden ist. Auf der Suche nach einem passenden Futter für ihre erkrankten Tiere, mussten sie feststellen, wie viel Schaden ungeeignete oder minderwertige Produkte anrichten können. Und so kam Ihnen die Idee, einen Onlineshop für ausschließlich hochwertiges und auf Qualität geprüftes Tierfutter zu eröffnen.
Die Entscheidung für ein Futter bei pets Premium ist somit immer eine Entscheidung für eine hochwertige und gesunde Ernährung. Doch die Bedürfnisse der Hunde können individuell sehr verschieden sein. Deshalb gibt es neben vielen hochwertigen Futtermitteln auch getreidefreies Hundefutter bei pets Premium. Dabei tritt häufig die Frage auf, ob Hundefutter ohne Getreide wirklich besser ist. In diesem Zusammenhang gilt es einige Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

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Was ist überhaupt Getreide?

Getreide ist ein Überbegriff für vom Menschen entwickelte Nutzpflanzen. Die wichtigsten Vertreter sind Weizen, Gerste und Hafer, aber auch Reis und Mais gehören dazu. Hauptbestandteil des Getreides sind Kohlenhydrate, daneben enthalten sie aber auch Mineralstoffe, Vitamine, Proteine und Fette.
Doch gehört Getreide nun ins Hundefutter oder nicht?
Hier stellen sich zwei grundlegende Fragen: Sind Kohlenhydrate als Hauptbestandteil des Getreides generell ein adäquater Energielieferant für Hunde? Und macht es einen Unterschied ob diese Kohlenhydrate aus Getreide stammen oder aus Kartoffeln und Früchten?
Hunde sind Allesfresser mit der Tendenz zum Fleischfresser. Ihr Organismus kann sich auf wechselnde Kohlenhydratanteile einstellen. Körperbau und Stoffwechsel sind nicht streng auf eine rein fleischhaltige Ernährung ausgelegt. Jedoch sollte seine Futterration auch eine ausreichende Portion Fleisch enthalten. Dabei ist eine ausgewogene Verteilung der Rohstoffe Fett, Protein und Kohlenhydrate wichtig. Enthält ein Futter viel Getreide, so steigt automatisch auch der Anteil an Kohlenhydraten zu Ungunsten von Proteinen und tierischen Fetten. Ein zu großer Anteil an Getreide ist also bedenklich.

Kohlenhydrate im Futter – sind sie ausschließlich schlecht?

Die Kohlenhydrate im Getreide der meisten Tierfutter sind miteinander verknüpfte Einfachzucker (Glukose). Die Verknüpfungen können von den Verdauungsenzymen der Hunde relativ leicht auseinander geschnitten werden. So kommt es schnell zu einer Schwemme an Glukose im Blut. Dadurch steigt der Insulinspiegel massiv. Bei Kohlenhydraten hingegen, die beispielsweise aus Wurzeln, Gräsern und Beeren stammen, dauert die Verdauung länger. Ist ein Hundefutter getreidefrei, werden die einzelnen Zuckermoleküle also in der Regel viel langsamer aufgenommen. Das ist natürlicher und weniger belastend. Hunde können die bereitgestellte Energie somit viel besser verarbeiten und dem Stoffwechsel zuführen.
Ein hoher Kohlenhydratanteil im Hundefutter – auch aus Getreide – kann aber sinnvoll sein, wenn der Hund große Leistungen zu vollbringen hat, wie beispielsweise im Hundesport oder wenn Hündinnen ihre Welpen säugen. Denn so kann schnell und effektiv Energie bereitgestellt werden. Allerdings ist es dann umso wichtiger, dass die Fett- und Proteinquellen von sehr guter Qualität sind (z.B. Muskelfleisch), um eine ausreichend hohe Versorgung mit essentiellen Nährstoffen zu gewährleisten.
Im Übrigen kann es auch bei einigen Krankheiten ratsam sein, die Energie vermehrt aus Kohlenhydraten statt aus Fetten oder Proteinen zu ziehen. Diese Fälle sind aber sehr speziell und haben mit einer regulären Ernährung wenig zu tun.

Fazit

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Getreide im Hundefutter sollte also nicht grundsätzlich abgelehnt werden. Es gibt durchaus Vor- und Nachteile von getreidefreiem Hundefutter, das auch sehr gut für Allergiker geeignet ist. Im Endeffekt sollte die Wahl des Futters genau auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Vierbeiners zugeschnitten sein. Da dies nicht einfach ist, bietet pets Premium eine kostenlose und individuelle Futterberatung an (089 809 115 650) – so finden auch Sie „das Beste für Ihr Tier“.

 

Weitere Infos und Produkte findet ihr unter http://www.petspremium.de

Fellwechsel bei Haustieren gesund unterstützen

Wenn auf dem Parkett plötzlich ein nicht selbst ausgelegter Teppich auftaucht und unter den Türspalten kleine „Fellmäuse“ liegen, dann weiß der kluge Tierbesitzer: Fellwechsel -das Staubsaugermonster- ist wieder da.

Die Hard Facts

Durchschnittlich 2 mal pro Jahr wechselt Katz und Hund das Gewand. Dabei dauert der Fellwechsel zwischen 6 und 8 Wochen und verläuft bei unterschiedlichen Rassen mit langem oder kurzem Fell natürlich unterschiedlich. Aufgrund der veränderten Temperaturen und des Lichteinflusses im Frühling und Herbst, beginnen die Tiere ihr altes Fell abzustoßen und neues nachwachsen zu lassen – je nach Tierart im Herbst auch mit dichter Unterwolle, um Kälte und Nässe im Herbst/Winter zu trotzen. Die Unterschiede in der Intensität des Fellwechsels lassen sich jedoch nicht nur mit den unterschiedlichen Felllängen erklären. Als Faustregel lässt sich sagen, dass ältere Tiere mehr als jüngere haaren, kastrierte mehr als unkastrierte und Hündinnen insbesondere vor der Läufigkeit „abhaaren“.

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3 Empfehlungen zur Unterstützung beim Haarwechsel

Man muss dem Haarverlust jedoch nicht untätig zusehen, sondern kann seinem Liebling den Fellwechsel angenehmer gestalten und ihn verkürzen.

1. Mit ein wenig Zugabe von Eiweiß in das Futter kann man seinem Schützling den Hauptbestandteil des Haars – das sogenannte Keratin – nach dem Fellverlust wieder zuführen. Das Keratin findet sich zum Beispiel in Kartoffeln, Eiern oder Fleischprodukten.

2. Auch das Anreichern mit ungesättigten Fettsäuren wie Distel- oder Leinöl wirkt helfend auf Haut und Fell ein. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, nicht zu viel Öl zuzugeben, da sonst Durchfall als unangenehme Begleiterscheinung auftreten kann. Eine gute Faustregel sind ein Esslöffel Öl pro 10 Kilo Gewicht (zu Beginn lieber ein Teelöffel).

3. Tägliches Kämmen und Bürsten fördert die Hautdurchblutung und regt die Talgdrüsen zum Produzieren von schützendem Fett an.

Im Bürsten-Dschungel unterwegs

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Links findet sich eine Borstenbürste, die meistens aus Synthetikborsten besteht. Sie dient lediglich dazu, Staub und Schüppchen zu entfernen, um dem Fell wieder zu altem Glanz zu verhelfen.

Die zweite Bürste besteht aus einem Gummieinsatz, der mit Drahtstiften gespickt ist. Für Langhaarhunde sollten die Abstände weiter sein als bei Kurzhaarhunden. Besondere Acht ist bei den Übergängen zu haararmen Regionen wie den Sprunggelenken zu geben! Auf sehr kurzem Fell sollte man diese Bürste nicht anwenden.

Der Furminator ist eine recht neue Erfindung und ist zuallererst ein Terminator für den Geldbeutel. Am besten schaut man sich nach Exemplaren im Internet um. Der Furminator ist eine Unterfellbürste und eignet sich hervorragend, um den Fellwechsel zu beschleunigen und viel Unterwolle im Frühling und Herbst herauszukämmen. Den Fellentlediger sollte man allerdings nicht öfter als alle 14 Tage benutzen und zwischendurch lieber mit einer normalen Bürste nachhelfen.

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Die letzte Bürste in der Reihe ist eine Zupfbürste. Anzuwenden für Hunde mit mittellangem bis langem Fell oder Stockhaar. Sie ist gut dazu geeignet, Unterwolle zu entfernen, wenn der Furminator eine zu teure Alternative ist. Auch hier ist an Stellen, an denen normalerweise keine Unterwolle wächst, wie an den Gelenken oder in der sensiblen Bauchgegend, eine Anwendung nicht empfohlen.

Bildquelle gebürsteter Sheltie: http://www.shelties-of-atocha.de/15_wissenswertes/10_simba2.JPG

Das erste Jahr mit Bounty

Ein Jahr ist fast auf den Tag genau vergangen, seit wir Bounty aus dem Tierheim zu uns nach Hause geholt haben. Keine Sekunde habe ich seither bereut und ich freue mich noch immer riesig, sobald ich sie sehe. Gehe ich durch die Wohnung an ihr vorbei und sehe, wie sie zusammengerollt auf ihrem Platz liegt, habe ich ein Lächeln auf dem Gesicht. Schießt sie der Frisbee hinterher über die Wiese und schnappt im Sprung geschickt danach, geht mir das Herz auf. Ja, ich bin immer noch verliebt. Und glücklich.

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Bounty im Grünen, Copyright by Anne Röhling

Das erste Jahr mit Bounty war ein aufregendes. Die ersten Wochen und Monate lernten wir uns kennen und Bounty machte mehrere große Entwicklungssprünge. In der ersten Zeit war sie sehr schreckhaft, hatte Angst vor Plastiktüten, die am Zaun im Wind raschelten, bellte im Dunkeln Mülltonnen an und war Menschen gegenüber beim Spaziergang misstrauisch. Lieber nochmal kontrollieren, wer da so alles an uns vorbeiläuft…

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Bounty hat will to please!
Copyright by Anne Röhling

 

Darauf mussten mein Freund und ich uns einstellen. Wir beschäftigten uns sehr viel mit ihr, zeigten ihr neue Dinge, machten ihr klar, dass sie keine Angst zu haben braucht und uns vertrauen kann; dass sie nicht die Beschützer-Rolle übernehmen muss und sich in unserer Familie frei bewegen kann, wenn wir uns auf sie verlassen können. Und das können wir inzwischen.

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Die Meistersportart für jeden Borderblütigen!
Copyright by Anne Röhling

Reh oder Dummy?

Zu Beginn machte uns ihr doch recht ausgeprägter Jagdtrieb Sorgen. Es war nicht das Hüten, sondern das Vorstehen und nach Fährten schnüffeln, das Bounty zeigte. Spielerisch gehütet wurden nur andere Hunde in der Hundeschule, besonders welche mit wuscheligem Fell – aber auch das hat inzwischen nachgelassen. Bounty hat das Spielen für sich entdeckt. Wir fragten uns, was außer einem Border Collie wohl noch in Bounty steckt und haben bis heute keine Antwort darauf. Kleiner Münsterländer hörten wir oft – und das würde auch ganz gut zu ihrem Vorstehen passen.

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Lockenpracht in Bordergewand
Copyright by Anne Röhling

Egal was noch in unserem Irrwisch steckt, den Jagdtrieb bekamen wir gut in den Griff, dem Schleppleinen-, Gehorsamkeits- und Dummy-Training sei Dank. Und schlicht und ergreifend der intensiven Beschäftigung wegen, denn Bounty weiß: Bei uns ist es spannend, mit uns darf sie „jagen“, wenn wir es gemeinsam machen. Jetzt ist ein Abbruch sogar möglich, wenn ihr die Rehe direkt vor die Nase laufen und wir können gemeinsam vorsichtig den Spuren nachgehen und irgendwann ein großes Extra-Leckerli finden. So macht die Jagd Spaß!

Vertrauen und Freundschaft

Es ist schwer, das erste Jahr in einem einzigen Beitrag zusammen zu fassen. Es ist so viel passiert und wir haben so viel erlebt. Wir waren am und im Meer, paddeln auf einem Fluss, wandern über Feld, Wald und Wiesen und gehen regelmäßig in die Hundeschule zum Agility. Dort ist sie ganz in ihrem Element. Einen Erziehungskurs haben wir nicht besucht, das haben wir selbst hin bekommen – der wunderbaren Bounty sei Dank. Sie macht es uns leicht, denn sie möchte gefallen, sie möchte mitmachen und sie vertraut uns – und wir vertrauen ihr. Wir sind Vertraute geworden, Freunde, eine Familie.

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Es gibt nichts, was man zusammen nicht kann
Copyright by Anne Röhling

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Online-Redakteurin, Diplom Online-Journalistin (FH)

Leidenschaftlicher Hundefan und seit 2. März 2013 stolze Besitzerin der Border-Collie-Mix-Hündin Bounty (3 Jahre).

Beim gemeinsamen Erleben stehen lange Spaziergänge, Fährtensuche, Futter-Suchspiele, Dummy-Training. Tricks, Frisbee und Agility ganz weit oben.