Archiv für den Monat: Oktober 2014

Kampfhundesteuer wird nach Gerichtsurteil gedeckelt

In Leipzig hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass die Kampfhundesteuer die Kosten für die Haltung eines Hunde nicht übersteigen dürfe. Geklagt hatten die neuen Besitzer einer Rottweilerhündin, die aus dem Tierheim adoptiert wurde.

rottweiler

Beinahe hätte „Mona“, die Rottweilerhündin, wieder für einen langen Zeitraum ins Tierheim gemusst, weil sich die Besitzer die 2000€ „Kampfhundesteuer“ nicht leisten konnten.

Die Kampfhundesteuer-Sätze für einen sogenannten „Kampfhund“ unterscheiden sich von Kommune zu Kommune extrem. Eins haben sie aber gemeinsam: sie sind um einiges höher als der Steuersatz für einen Hund, der nicht zu den willkürlich als Kampfhunde kategorisierten Rassen zählt. Das Ehepaar, welches die Rottweilerhündin aus einem Tierheim geholt hat, hat nicht schlecht gestaunt, als der Bescheid über 2000€ in ihrem Briefkasten eintrudelte. Zumal die Hündin einen speziellen Wesenstest mit Bravour bestand und als „ungefährlich“ eingestuft wurde. Ein Hund, der nicht in die Kategorie „Kampfhund 2″ fällt, kostet seine Besitzer lediglich 75€ jährlich. Das ist das fast 27 mal weniger als die Rottweilerhündin kostet und diese Ungleichheit hätte die Besitzer von „Mona“ beinahe dazu gezwungen, die Rottweilerhündin für immer zurück ins Tierheim zu geben. Um das sehr starke Missverhältnis zu beseitigen, entschied jetzt das Bundesverwaltungsgericht die Kampfhundesteuer zu drosseln. Die Grenze sei eindeutig überschritten, wenn die Steuer die jährlichen Kosten der Haltung des Hundes übersteigt.

rottweiler-213394_1280

Kein Hund wird böse geboren. Erst der Mensch macht ihn zu dem, was er ist.

Wir sind gegen eine generelle Kategorisierung von bestimmten Rassen als Kampfhunde. Denn unserer Meinung nach sind es nicht Hunde, die von Natur aus aggressiv geboren werden, sondern Menschen, die sie dazu machen. Im Übrigen weisen sogar Statistiken auf die Fehlerhaftigkeit dieser Einteilung hin: Dackel führen die Beißstatistiken beispielsweise seit Jahren an.

Gute Hundepension – worauf man achten sollte

Die richtige Hundepension

pension

Es gibt Situationen im Leben, wo der Hund Sie nicht begleiten kann.
Wenn Sie mal wegmüssen und ihren geliebten Vierbeiner nicht mitnehmen können, empfiehlt es sich, ihn in eine Hundepension zu geben.
Hier ein paar Tipps, bei der Suche nach der richtigen Hundepension:

a.) Hundepension anschauen
Machen Sie sich erstmal selber ein Bild von der Hundepension und besuchen Sie sie.
Ist sie sauber, wie werden die Hunde untergebracht, wie werden die Tiere beschäftigt?

b.) Fragen kostet nichts
Hinterfragen Sie ruhig. Eine gute Hundepension hat sicher nichts zu verbergen und gibt Ihnen die gewünschte Auskunft.

c.) Vertrag richtig durchlesen
Vor Unterzeichnung sollten Sie sich den Vertrag richtig durchlesen.
Schauen Sie, ob die Leistungen, die vorab besprochen worden sind, auch im Vertrag enthalten sind. Achten Sie auch darauf, welche vertraglichen Leistungen vereinbart werden, wenn Ihr Hund zur Zeit in der Pension mal krank wird.

d.) Impfungen
Nicht nur Ihr Hund, sondern JEDER Hund in der Hundepension muss selbstverständlich geimpft sein. (Parvovirose, Leptospirose,Tollwut)

Hundepensionen unterliegen keinem Verband. Daher sollte man sich selber ein genaues Bild der Hundepension oder Tierpension machen.

d.) Preise
Selbstverständlich können Preise variieren und sind auch von den angebotenen Leistungen abhängig. Als Durchschnittwert sollte man so zwischen 13-16 Euro/Tag ausgehen.

Mit freundlicher Genehmigung übernahmen wir diesen Beitrag vom Hundeblog

Die 5 überraschendsten Dinge, die ein Hund riechen kann

1. Bettwanzen
Wir wünschen keinem, dass er/sie jemals eine zu Gesicht bekam. Aber wenn man jemals Bekanntschaft mit einer Bettwanze gemacht hat und sie loswerden möchte, sind Hunde perfekte Partner. Sie zeigen an, wo sich Bettwanzen befinden und können so auch vor dem Häuslekauf konsultiert werden, bevor man unerwünschte Untermieter miterwirbt.

2. menschliche Überreste

Ja, wir meinen tatsächlich menschliche Überreste. Den meisten dürfte klar sein, dass Hunde sowohl eingesetzt werden, um lebenden Menschen zu helfen oder sie zu retten, aber auch um tote zu finden und Ihnen die letzte Würde zu erweisen. In besonders grausamen Fällen, kann eine Leiche aus dem Wasser geborgen werden müssen. Ob man es glaubt oder nicht, kann ein Hund in dem Fall in einem Boot über Wasser die Position von Überresten unter Wasser anzeigen.

3. Krebs

Krebszellen haben einen einzigartigen, ganze eigenen Geruch, den Hund erschnüffeln können. Hunde kann man daher trainieren, Brust- und Lungenkrebszellen zu erschnüffeln. Die Gerüche dieser beiden Zellarten strömen oft durch die Luftröhre nach oben aus, sodass eine Hundenase sie erriechen kann.

4. Hoher Blutzuckerspiegel

Hunde erkennen, wenn der Blutzuckerspiegel eines Menschen in gefährliche Höhen aufsteigt. Das ist besonders für Kinder hilfreich, die nicht immer ein Elternteil direkt um sich herum haben. Hunde, die Diabetes riechen können, werden oft als Diensthund gehalten, um für Gesundheit und Sicherheit in ihren Familien zu sorgen.

5. Walkot

Nein, Du hast Dich nicht verlesen. Hunde werden tatsächlich trainiert, Walkot zu riechen. Wissenschaftlern und Meeresbiologen helfen so konditionierte Hunde, Walkot zu lokalisieren. Verschiedenste Daten lassen sich aus dem Kot von Tieren erheben. Jedoch treiben insbesondere Walexkremente nicht lange an der Wasseroberfläche. Hunde können die „wissenschaftlichen Daten“ über mehr als einen Kilometer weit riechen.

Hund wird ohne Nachweis von Ebola eingeschläfert

Der Hund der an Ebola erkrankten spanischen Krankenschwester wurde eingeschläfert und das, obwohl der Hund nicht einmal Ebola hat!

Als bekannt wurde, dass die spanische Krankenschwester Teresa Romero nicht mehr nach Hause kommen wird und auch ihr Mann sofort in Quarantäne musste, hinterließ man dem armen Hund Excalibur wenigstens einen großen Sack Futter und Wasser, damit sein Überleben für die nächsten Tage gesichert war. Doch weil der Hund Kontakt zu der erkrankten hatte, stellte er für die spanischen Behörden ein zu großes Sicherheitsrisiko da. Trotz hunderttausender im Internet protestierender Gegner, forderte die Behörde die Einschläferung von Excalibur. 450 000 mal wurde alleine der Hashtag  #SalveMosaExcalibur („Lasst uns Excalibur retten“) auf Twitter geklickt.

Dabei ist momentan absolut unklar, ob eine Übertragung von Ebola von Mensch auf Hund überhaupt möglich ist. Das und 30-40 Tierschützer, die das Apartment unzugänglich machen wollten, kamen gegen die polizeiliche Räumung nicht an. In Schutzanzügen gekleidete Männer betraten das Apartment. Die Fensterläden wurden abgedunkelt und am Abend desselben Tages verkündet, dass Excalibur euthanasiert wurde und nun in einer Beseitungsanlage verbrannt wird. Damit dürfte jegliche Möglichkeit genommen sein, herauszufinden, ob Excalibur jemals mit Ebola infiziert wurde.

 

Verreisen mit Hund ohne Auto

Nicht jeder Hundebesitzer hat ein vierrädriges Automobil in der Garage stehen. Für die, die ohne Auto leben, kann das Reisen schon einmal zur Qual werden. Wir haben die unterschiedlichen Möglichkeiten, auch ohne Auto ans Ziel zu kommen, zusammengefasst.

Reisen mit der Deutschen Bahn

778874048_97dc711eda_z

Man kann den Kopf schon mal hängen lassen, wenn man mit der Deutschen Bahn reist. Wenn man die Beförderungsbestimmungen befolgt, steht der Zugfahrt aber nichts im Wege. CC by https://www.flickr.com/photos/photocapy/778874048/in/photolist-etz8oQ-2bPW7U-dZVJv-74dsjX-6B1ETm-6B1ERC

Schon ohne Hund nicht sonderlich erfreulich, aber doch eine Option. Um ohne Auto, dafür aber mit der Bahn reisen zu dürfen, gelten für Hunde unterschiedlicher Größe unterschiedliche Bestimmungen. Hunde, die „kleiner als eine Hauskatze“ sind, dürfen bei der Deutschen Bahn kostenlos mitfahren. Solche, die größer sind, müssen den Kinderfahrpreis, also normalerweise den halben Erwachsenenpreis zahlen. Das kann mitunter ganz schön kostspielig werden. Sowohl für kleine als auch große Hunde im Sinne der Bahn gilt eine Maulkorbpflicht. Zwar schauen die meisten Kontrolleure darüber auch einmal hinweg, aber man sollte auf jeden Fall einen dabei haben. Rein rechtlich kann die Bahne einem sonst die Weiterfahrt verweigern. Zu beachten ist, dass obwohl die Deutsche Bahn große Hunde als Kinder bepreist, sie ihnen widersinniger Weise nicht dieselben Sparoptionen gewährt. Das heißt, wenn man beispielsweise als Erwachsener einen „unter 14 jähriges Kind (also z.B. ein 7 jähriger Hund) in die Fahrkarte eintragen lässt, würde ein Kind tatsächlich kostenlos mitfahren, ein (großer) Hund allerdings nicht. Wenn man sich für die Reise mit der Bahn entscheidet, sollte man natürlich auf andere Mitreisende Rücksicht nehmen und seinen Hund bspw. nicht die Durchgänge blockieren lassen.

Pro:
– der Hund darf, wenn er den Beförderungsbedingungen gemäß transportiert wird, immer garantiert mit

Kontra:
– Größengrenze des Tieres, an der sich die Preise ausrichten, nicht sehr klar
– kostspielig
– Maulkorbpflicht

Reisen mit der Mitfahrgelegenheit

auto

Bei Nachfragen stellt sich oft heraus, dass es kein Problem ist, seinen Hund mit einer Mitfahrgelegenheit mitzunehmen, wenn man ohne eigenes Auto unterwegs ist. Den Umständen des Fahrers sollte man sich dann natürlich anpassen. CC by https://www.flickr.com/photos/_timl/4762501998/in/photolist-4zKNdB-4PFiHg-6N9vCA-922dPb-7kHw3-NLfpA-gsiUUo-7c86ji-fB4KyU-bVUFx7-fAPrRk-7KooXC-8fR4Vq-etFCyH-QU3S-aeMdtM-9qCWQ8-9qFXws-9rbiYS-9r8kTe-oumjmw

Wenn man den hohen Kosten oder der Maulkorbspflicht in der Bahn entkommen will, bietet sich das Ausweichen auf eine Mitfahrgelegenheit (MFG) an, wenn man ohne eigenes Auto auskommen muss. Natürlich muss man sich vor jedem Fahrtantritt vergewissern, dass der Fahrer auch tatsächlich bereit ist, einen fremden Hund mitzunehmen. Viele Reisenden platzieren sich auf dem Beifahrersitz , um den Hund im Fußraum mitreisen zu lassen. Doch Vorsicht! Das ist nicht nur gefährlich für Beifahrer und Hund bei einem Unfall, sondern auch gesetzlich so nicht vorgesehen. Rein rechtlich gesehen müsste der Hund, der im Gesetzesbuch immer noch als ein Gegenstand im Verkehrswesen gesehen wird, auch als solcher gesichert werden. Das heißt: entweder in einer Box im Kofferraum, abgesperrt durch ein Kofferraumabtrenngitter oder angeschnallt auf einem Sitz. Dafür verwendet man am besten einen speziellen Gurt mit qualitativ hochwertigem Geschirr, damit der Hund auch im tatsächlichen Unfall geschützt ist. MFGs, die Hunde mitnehmen, tun dies normalerweise kostenlos. Sollte eine MFG zusätzliches Geld verlangen, muss man natürlich abwägen, ob es das einem Wert ist. Manchmal kann auch das bezahlen für den Hund als zweiter Fahrer helfen, eine MFG doch zur Hundemitnahme zu überreden. Meistens ist selbst diese Variante günstiger als mit der Bahn zu fahren

Pro:
– sehr viel günstiger als die Bahn oder kostenlos
– keine Maulkorbspflicht
– je nach Vereinbarung kann man direkt zum Wohnort gelangen und muss nicht umsteigen oder durch die halbe Stadt fahren
Kontra:
– nicht jede MFG wird einen Hund mitnehmen wollen
– womöglich viele Telefonate erforderlich, bis man eine MFG gefunden hat

Fähren

Foto

Die Überfahrt mit einer Fähre gestaltet sich für den Hund besonders angenehm, wenn man vorher lange Gassi geht und den Hund auspowered.

Wenn man ins Ausland möchte, kann es mitunter vorkommen, dass man eine Fähre benutzen muss, um Flugzeuge zu vermeiden oder sich viel Zeit mit oder ohne Auto zu sparen . Das ist wohl am häufigsten bei einer Überreise nach Großbritannien der Fall. Bei den meisten Fährfirmen muss der Hund während der Überfahrt entweder in einem (fremden) Auto sein oder in einer Box. Diese kann zum Beispiel in einem speziellen Raum untergebracht werden. Manchmal bieten die Fährfirmen aber auch eigene Boxen an, sodass man keine eigenen mitbringen muss. Für eine solche Art der Reise muss der Hund natürlich an Boxen gewöhnt sein und auch die Trennung von seinem Besitzer über einen kurzen Zeitraum gut verkraften. Bei kurzen Überfahrten ist die Mitnahme von Hunden normalerweise gar kein Problem und erfordert nicht einmal eine Box.

Pro:
– sehr viel günstiger als ein Flug
– z.T. weniger umständlich als Flug
– gut geeignet für Hunde, die Flugangst haben oder Box/Trennung vom Besitzer nicht kennen
– bei kurzen Überfahren muss der Hund oftmals nicht einmal in eine Box, sondern kann einfach mit an Deck genommen werden

Kontra:
– Hund muss an Box gewöhnt sein (falls keine Box in einem Auto untergebracht werden kann, in dem man während der Überfahrt bleibt)
– Hund muss an Trennung vom Besitzer gewöhnt sein (falls keine Box in einem Auto untergebracht werden kann, in dem man während der Überfahrt bleibt)
– z.T. kann man seinen Hund in der Box nicht beliebig oft oder zur bequemsten Uhrzeit besuchen

Tierliebe geht über den Tod hinaus

In der Provinz Sichuan in China entdeckte man zwei Welpen dicht an dicht. Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings leider heraus, dass einer der Welpen nicht mehr am Leben war. Wahrscheinlich wurde er von einem Auto angefahren. Das Bild, welches sich den Menschen bot, war das überlebende Brüderchen dicht an der Seite seiner toten Schwester. Tierliebe geht eben über den Tod hinaus!

Über mehrere Tage hinweg bellte der Bruder und traute keinem, der sich seiner Schwester näherte.
Sogar als man die Schwester begraben wollte, sprang der kleine Welpe mit hinein und wollte seine Schwester nicht gehen lassen. So stark kann Tierliebe sein.
Schlussendlich nahmen aber einige liebe Tierheimmenschen den trauernden Kleinen mit und kümmerten sich um ihn.