Archiv für den Monat: Februar 2015

7 verrückte Fakten über Hunde

1. Hunde drehen sich vor dem Schlafengehen  nicht aus Spaß im Kreis

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Ein tief schlafender Hundewelpe CC by https://www.flickr.com/photos/johnshortland/

Wenn sich dein Hund vor dem Einschlafen mehrfach wie verrückt im Kreis dreht bevor er sich zur Ruhe setzt, macht das der Hund entgegen des Volksmunds nicht aus Spaß oder um vor dem Schlafen ein bisschen Dampf abzulassen. Das ganze hat sich über viele tausend Jahre entwickelt. Um sicherer Schlafen zu können und etwas mehr Schutz vor dem Wind zu haben, haben sich die Urahnen unserer Vierbeiner eine kleine Mulde ins Gras gestampft. Zusätzlich hinterließ der Vierbeiner so auch eine Geruchsmarkierung, die sein Territorium von dem seiner Konkurrenten trennen sollte.

Wenn dein Hund sich also zusammenrollt, dann ist es nicht aus Spaß, sondern um die lebenswichtigen Organe über Nacht warmzuhalten und zu schützen.

2. Hunde können Krankheiten riechen

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Jede Hundenase ist einzigartig und hat im Schnitt fast 40 mal mehr Riechzellen als der Mensch. CC by https://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/

220 Millionen Riechzellen besitzt ein Hund, beim Menschen sind es hingegen nur 5 Millionen. Nicht nur hilft die hündische Nase den Abkühlzyklus in Schwung zu halten (je länger die Hundenase, desto effektiver ist sie im Abkühlen des Hundes) sondern sie kann auch Krankheiten bei ihren Herrchen erriechen. Man glaubt, dass Krankheiten verschiedene chemische Substanzen im Körper des Menschen verändern, die sich dann wiederum für den Hund in verschiedenen Gerüchen widerspiegeln. Im Robert-Bosch-Krankenhaus konnte nachgewiesen werden, dass Hunde sprichwörtlich Krebs erschnüffeln können. Bei Atemproben von 220 Patienten, unter denen sich einige mit Lungenkrebs befanden, identifizierten die speziell trainierten Hunde die kranken Patienten mit einer Trefferquote von 72%. Die Riechtalente lassen sich aber noch viel weitreichender einsetzen, z.b. auch bei dem Erkennen von Diabetes oder besonders wichtig bei Epilepsie Patienten: die Hunde warnen ihre Herrchen dann, bevor (!) der nächste Epilepsieanfall einsetzt und haben so schon sicher das ein oder andere Leben gerettet.

3. Hundenasen sind ein einzigartiger „Fingerabdruck“

Wenn wir schon bei Hundenasen sind: die verschiedenen Vertiefungen und Erhöhungen in einer Hundenase machen jedes Exemplar einzigartig. Anhand der Nase lässt sich sogar die Nachkommenschaft eines Elterntieres bestimmen.

Jetzt aber bitte nicht mit Tinte und co beim eigenen Vierbeiner ausprobieren!!

4. Hunde sind so intelligent wie Kleinkinder

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In diesem Alter entspricht der Wortschatz, den ein Hund versteht, ungefähr dem eines Kleinkindes. CC by https://www.flickr.com/photos/gop32000/

Kein Hundebesitzer wird überrascht sein, dass sein tierischer Freund ein mehr oder weniger großes Repertoire an menschlichem Wortschatz versteht. Aber wusstest du, dass der durchschnittliche Hund um die 165 Wörter versteht? Kleine Berühmtheiten wie der Border Collie „Rico“ haben sogar einen über doppelt so großen Wortschatz. Hunde können im Durchschnitt auch bis 5 zählen und einfache Rechenoperationen durchführen.

5. Menschen sind nicht die einzige Spezies, die Hunde halten

Du denkst nur die Menschen, die Krone der Schöpfung, konnten Hunde zähmen und zu ihren Gefährten machen? Falsch! Eine Herde Paviane in Saudi-Arabien macht es dem Menschen gleich: Sie wurden gefilmt, wie sie Hundewelpen kidnappen, um sie dann als Mitglied ihrer Herde aufzuziehen. Die Hunde beschützen dann wiederum die Affenherde, insbesondere die Babies und die anderen Kleinen vor anderen Hunden, um mit Futter und Gesellschaft seitens der Affen belohnt zu werden.

6. Auch Hunde haben ihren ganz eigenen Körpergeruch

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Hunde schwitzen im Gegensatz zum Menschen nicht am ganzen Körper, sondern vor allem über die Pfoten. CC by https://www.flickr.com/photos/theilr/

Menschen fangen an, unangenehm zu riechen, wenn sie sich lange nicht gewaschen haben. Auch bei Hunden entstehen unangenehme Gerüche. Allerdings können Hunde nicht wie Menschen am ganzen Körper schwitzen, sondern nur „mit“ den Pfoten. Der unangenehme Geruch entsteht, wenn sich der Schweiß an den Pfoten mit den Schmutzpartikeln, die der Hund durch das Laufen auf dem Boden aufsammelt, mischt.

 

7. Hunde können das Erdmagnetfeld spüren

Eine Studie, die im Jahr 2013 veröffentlicht wurde, hat den Einfluss des Magnetfelds der Erde auf das Verhalten von Hunden erforscht. Es stellte sich heraus, dass unsere Vierbeiner es bevorzugen, ihre Geschäfte so zu verrichten, dass ihre Körper auf die Nord-Süd-Achse ausgerichtet sind. Wenn dein Hund sich also „in Position bringt“, könnte das gut mit dem Magnetfeld zu tun haben!

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Vielleicht richtet sich auch dein Hund beim Geschäfteverrichten nach dem Magnetfeld aus? CC by https://www.flickr.com/photos/jganderson/