Archiv für den Monat: Juni 2015

Adoptieren statt kaufen – die Geschichte von Lena

Das sind meine geliebten 4 Fellnasen.

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Von links nach rechts :
Mein Herzenshund Sammy, 11 Jahre aus Deutschland .
Seit nun mehr 7 Jahren ist er treu an meine Seite und das obwohl er in den ersten Jahren wohl nicht all zu viel Gutes kennenlernen durfte.

Katerchen Java & Leon , 14 Monate aus Rumänien.
Diese beiden Zuckerschnuten bereichern unser Leben seit Februar diesen Jahres und ich muss sagen, ich habe wirklich noch nie so liebe , anhängliche und wundervolle Kätzchen erlebt ( sagt sicher jede Katzenmutti:))

Nun kommt meine Prinzessin Fibi , 4 Jahre aus Griechenland .
Die kleine Zaubermaus kam im Februar vergangenen Jahres zu uns, nach dem ihr nach schlimmsten Misshandlungen von einem ganz tollen Tierschutzverein gezeigt wurde, was Leben bedeutet.
Bei uns hat sie nun ihr endgültiges Körbchen und eine liebende Familie gefunden.

Keinen würde ich jemals wieder her geben und jeder ist auf seine Weise wundervoll!

Internationaler Take your dog to work day – der TYDTWD

Einige Mitarbeiter dürften sich heute wundern, wenn sie plötzlich ein paar haarige Kollegen mehr im Büro sitzen haben, denn heute ist internationaler take your dog to work day (TYDTWD)!

Bildschirmfoto 2015-06-26 um 12.46.40Von britischen Tierfreunden ins Leben gerufen soll dieser Tage den hundelosen Mitarbeitern demonstrieren, wie stark die Mensch-Hunde Beziehung ist und wie viel Freude sie mit sich bringt, sodass vielleicht der ein oder andere Kollege überlegt, einem Tier aus dem Tierschutz nach einem TYDTWD ein Zuhause zu geben, wenn die Lebensumstände es entsprechend erlauben. Auch wenn man es nicht glauben mag, sind Hunde mittlerweile schon bei vielen auch großen Unternehmen erlaubt, wenn sie wohlerzogen sind. Xing zum Beispiel wirbt offensiv damit, Hunde im Büro zu erlauben. Kein Wunder, sind Hunde doch wahre Feel (oder Fell?)-Good-Manager. Foto 1

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Hunde im Büro zu entspannteren Mitarbeitern führen. Auch die Kreativität kriegt dann wieder Aufschwung.

Wichtig ist natürlich auch, dass nicht nur der Hund ins Büro passt, sondern auch andersrum die Arbeitsumgebung zum Hund. Sind Kollegen nicht einverstanden, haben Allergien oder Angst, ist das Klima zwischen Hundehalter und Kollegen schnell ganz unten. Da fordert es Respekt und gegenseitige Rücksichtsnahme, damit das harmonische Zusammenleben funktioniert. Einen ersten Schritt in Richtung Hundeerlaubnis kann ein TYDTWD auf jeden Fall bieten. Fragt Euren Arbeitgeber sonst doch mal nach einem individuellen TYDTWD, an dem die Mitarbeiter Euren tierischen Freund kennenlernen dürfen und sich überzeugen können, dass ein Hund am Arbeitsplatz ein Zugewinn ist. Foto 2

Dann kann’s auch entspannt in den Feierabend gehen!

Glücklich mit einem adoptierten Tier – Bulldogge Darko

Darko ist jetzt fast 3.  Bei uns ist er schon fast seit einem Jahr, da sein altes Herrchen aus privaten Gründen nicht mehr so viel Zeit für den Dicken hatte. Wir haben bisher nicht eine Sekunde bereut – wie man sieht kann man auch nich anders als lachen, wenn man ihn sieht :)

IMG_2326 (2)Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Engl. Bulldoggen (nicht bezogen auf Darko, wir hatten relativ viel Glück) zwar niedlich und gemütlich aussehen, aber leider Hunde sind, die ggf. intensive Pflege (Hautfalten, Allergien, Analdrüsen…) und tierärztliche Versorgung benötigen (Gaumensegel-OPs, Herz- und Atemprobleme, Augenproblematiken…, Rückenprobleme) … sprich auch mal richtig ins Geld gehen können, wenn man Pech hat. Außerdem sind sie bullytypisch stur und man braucht schon nen gewissen Grad an Konsequenz sonst machen sie (zwar liebevoll) durchweg was sie wollen mit dir :) Auch lange Spaziergänge oder sogar „Sport“ wenn die Temperaturen die 18-20 Grad Marke knacken funktionieren nicht. Dem sollte man sich bewusst sein. Ansonsten – noch nie so einen tollen, menschenbezogenen Hund getroffen… würds wohl immer wieder genauso machen.

Hundediät – wie es mit dem Abnehmen klappt

Je nachdem, welcher Statistik man glauben schenken möchte, leiden zwischen 20-40% der Vierbeiner unter Übergewicht und bräuchten eine Hundediät. Selbst wenn nur jeder fünfte Hund betroffen ist, verschlechtert sich nicht nur die Lebensqualität der Hunde, sondern auch ihre Lebenszeit.

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Das Übergewicht wirkt stark beeinträchtigend auf die Gesundheit des Hundes. Unter anderem kann sich auch die Lebensdauer verkürzen.

Dabei ist das Thema sehr emotional. Die Halter fühlen sich oft auf den Schlips getreten, wenn jemand anmerkt, dass der Hund zu dick sei. „Den müssten Sie mal nass sehen“ oder „das ist nur ein bisschen Winterspeck“ sind oft gehörte Aussagen, wenn der Vierbeiner eigentlich eine Hundediät bräuchte.

Wie erkennt man, ob der Hund zu dick ist?

Obwohl es bei Rassehunden oft noch genug Angaben für Mittelwerte zum Gewicht der Hunde gibt, helfen diese bei dem Einzeltier oft nicht weiter. Allein das Gewicht von Rüden und Hündinnen unterscheidet sich stark. Auch können Vertreter von Arbeitslinien wie bei den Retrievern oder bei Hütehunden wie dem Australian Shepherd stark von den sogenannten Showlinien abweichen. Diese haben oft mehr Knochensubstanz sowie dichteres und üppigeres Fell als ihre „Arbeitsgenossen“.

Wie erkennt man nun also, ob der Vierbeiner zu mager, zu dick ist oder sich mit Normalfigur sehen lassen kann?

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Dieser Boxer ist eindeutig zu dick. Unter der Haut sind klare Fettpolster zu erkennen.

Am besten lässt sich das tatsächlich nicht an einer Waage sondern am äußeren Erscheinungsbild klären. Schaut man von oben auf den Hund, sollte eine klar definierte Taille erkennbar sein, sodass der Hund zum Becken hin schmaler wird. Die Rippen sollten gut ertastbar sein. Sieht man sie von großer Entfernung stark hervorstehen und die Taille ist deutlich eingefallen, ist der Hund zu mager. Muss man sich zu den Rippen erst durch eine Speckschicht duchwühlen, müsste eine Hundediät auf dem Plan stehen. Auch den Knochen am Rutenansatz sollte man gut spüren können, wenn der Hund „Bikinifigur“ hat. (Eine gute Übersicht, wie der Hund von oben aussehen sollte findet ihr hier)

Doch auch hier ist Vorsicht bei bestimmten Rassen geboten. Windhunde sehen beispielsweise im Vergleich zur Statur eines durchschnittlichen Vierbeiners mager aus. Diese sogenannte Trockenheit ist aber ganz normal. Im Vergleich dazu hat beispielsweise der Mops für gewöhnlich eine dicke Haut, unter der Rippen eher nicht sichtbar sei sollten.

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Bei diesem Sloughi, einer Windhunderasse, sieht man die Rippen stärker als man sie bei anderen Hunderassen im Normalzustand erkennen würde. Besonders gut ist hier erkennbar, wie der Hund zum Becken hin schmaler wird.

Um genau beurteilen zu können, ob das haarige Familienmitglied eine Diät braucht, wendet man sich am besten an seinen Tierarzt des Vertrauens. Der bestimmt dann das Idealgewicht in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Rasse, Aktivität und andere Variablen. Er kann dann auch feststellen, woran das mögliche Übergewicht liegt. Denn nicht immer ist schlicht eine Überdosis an Futter oder ein Mangel an Sport schuld.

Wann sind Hunde besonders gefährdet?

Speckröllchen können auch vermehrt durch

  • Parasitenbefall
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • eingeschränkter Bewegungsfähigkeit nach einer OP oder bei vorhandenen Krankheiten wie Arthritis
  • steigenden Alters

auftreten. Der Tierarzt muss dann feststellen, ob der Hund mit Parasiten zu kämpfen hat, bevor ihm eine Hundediät samt Fitnesskur am Fahrrad verordnet wird. Damit kann mitunter mehr Schaden angerichtet als Nutzen gezogen werden. Deswegen: unbedingt Tierarzt konsultieren, bevor man auf eigene Faust mit einer Hundediät beginnt.

Welche Schäden können vom Übergewicht davon getragen werden?

Hat das Übergewicht dauerhaft Bestand, kann das zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen und Krankheiten beim Hund führen. Das Übergewicht löst einen Teufelskreislauf aus, in dem der Hund wegen des erhöhten Gewichts weniger Freude an Bewegung hat und dann aufgrund verringerter Aktivität wieder zunimmt.

  • Sehnen und Gelenke werden durch das hohe Gewicht stark überlastet
  • dicke Hunde sind anfälliger für Herz- und Kreislauferkrankungen
  • das Risiko für andere Erkrankungen wie Diabetes und Tumore steigt; vor allem die Fettleber steigert das Risiko besonders
  • das Narkoserisiko steigt
  • und schlussendlich leidet der Vierbeiner auch bei geringeren Anstrenungen unter Atemnot
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    Bei einem Mops kommt es eh schon häufiger zu Atembeschwerden. Ist dann auch noch zu viel Gewicht auf den Rippen, leiden die Hunde besonders.

    Wie funktioniert eine erfolgreiche Hundediät?

    Bevor es mit einer Hundediät losgeht, empfehlen wir ein „Vorher-Foto“ zu machen, welches nach erfolgreicher Hundediät mit einem „Nacher-Foto“ verglichen werden kann, damit die Erfolge auch sichtbar gemacht werden können

    Um es auf die einfachste Formel zu bringen, muss der Hund, genauso wie der Mensch, weniger Kalorien aufnehmen als verbrauchen. Eine Hundediät lässt sich am einfachsten entweder über weniger Futter oder mehr Sport erreichen. Im besten Fall kombiniert sie aber beides.

    Veränderungen beim Futter vornehmen

    Wenn der Hund zu viel auf den Rippen hat, ist die einfachste Variante, ihm schlicht jeden Tag etwas weniger Futter zu geben. Das heißt natürlich auch, dass das in Form von Leckerlis oder Knabbersnacks zwischendurch nicht wieder aufgewogen wird! Oft unterschätzt man, wie viele Kalorien Hundekekse haben. 10 Hundekekse, die rund 75 Gramm wiegen, kommen dabei leicht auf 240 Kalorien: je nach Größe und Aktivität des Hundes kann das einen beträchtlichen Teil des Gesamtverbrauchs an Energie pro Tag ausmachen. Ähnliches gilt für Schweineohren und Ochsenziemer, die besonders viele Kalorien enthalten. Wichtig ist natürlich auch, dass nicht nur man selbst sich an die Regeln hält und die Snacks zwischendurch streicht, sondern auch alle anderen Familienmitgleider sich daran halten. Wenn jemand öfters auf den Hund aufpasst, sollte auch derjenige oder diejenige mit den neuen Regeln vertraut gemacht werden.

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    Allein 10 Hundekuchen können schon bis zu 20% des gesamten Energiebedarfs eines erwachsenen Hundes ausmachen.

    Kurz zusammengefasst

    • weniger Füttern (auch wenn’s schwer fällt, dem berüchtigten Dackelblick zu wiederstehen!) oder bessere Futter (hier findest Du eine Übersicht vo Stiftung Warentest zu verschiedenen Nassfuttersorten)
    • Leckerlis und Knabberreien reduzieren oder mit kalorienarmen Varianten wie z.B. gekochter Möhre ersetzen (Diätleckerlis findet ihr auch hier)
    • andere Familienmitglieder und auch Gassigeher müssen sich für den Erfolg der Hundediät ebenfalls an die Regeln halten!
    • der reduzierte Futtermenge einen Schuss warmes Wasser zusetzen und warten, bis die Menge aufgequollen ist.  So tritt trotz geringerer Futtermenge schneller ein Sättigungsgefühl ein und gleichzeitig bläht das Futter dann den Magen des Hundes nicht auf, wenn es erst dort aufgeht
    • bei Mehrhundehaltung Hunde getrennt füttern! Futterneid steigert den Appetit!
    • keine Abfälle vom Tisch füttern!

Wem das alles zu kompliziert ist, dem haben wir hier einen einfachen Beispielplan für die Hundediät zusammengestellt.

Wer partout Angst hat, dass sein Hund verhungert, kann zwar dieselbe Futtermenge geben, sollte aber einiges an der Zusammensetzung oder am Futter selbst verändern. Beim Tierarzt kann man sich beispielsweise nach einem passenden Diätfuttermittel erkundigen, welches den Bedürfnissen des jeweiligen Vierbeiners entspricht. Andererseits kann man aber auch Teile des Futters mit kalorienarmem Futter ersetzen. Bewährt hat sich hier gekochte Karotte, Reis, geraspelte Gurken oder klein gehackter Eisbergsalat. Circa 1/4 des ursprünglichen Futters sollten so ersetzt werden. Man sollte immer bedenken, dass die Angaben auf den Füttertabellen der Hundefutterhersteller lediglich eine Approximation sind und niemals als eine Idealangabe für den Einzelhund gesehen werden können, sodass es durchaus Sinn ergeben kann, weniger zu füttern . Viele Halter berichten, dass die Angaben oft zu hoch angesetzt sind.

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Klein geschnittener Eisbergsalat ist eine gute Alternative, um die Hundediät voranzutreiben.

Kurz zusammengefasst

  • Diätfuttermittel statt herkömmliches Futter anbieten (u.a. z.B. dieses hier oder bei das bei Harnsteinen
  • Circa 1/4 des Futters mit kalorienarmen Alternativen ersetzen (gekochte Karotte, klein gehackte Gurke/Eisbergsalat, Reis)

Abnehmen durch Sport

Je nach Kondition des Hundes kann man an unterschiedlichen Punkten für sportliche Aktivitäten ansetzen. Ein älterer Hund, der nach kurzen Spaziergängen schon Atemnot hat, sollte selbstverständlich auf keinen Fall plötzlich bei 30 Grad Fahrradtouren laufen müssen. Wichtig ist, langsam anzufangen und die Fitnesseinheiten der Hundediät langsam zu steigern. Für Hunde mit schlechter Kondition kann man beispielsweise mit einem kurzen Spaziergang mehr pro Tag anfangen. Die Dauer und Häufigkeit wird dann langsam gesteigert, bis der Hund problemlos auch mal eine Stunde in flottem Tempo mitgeht. Hat er das gemeistert, kann man die Schwierigkeitsstufe erhöhen, in dem verschiedene Bodenbelänge genutzt werden: im Winter kann man ruhig mal in tieferem Schnee spazieren gehen – das ist um einiges anstrengender als ein Spaziergang auf ebener Fläche. Im Sommer kann man den Hund ab und zu zu einem See mitnehmen, wo er durch den Sand toben kann. Auch abgefallene Blätter im Wald oder seichtes Wasser sorgen für mehr Kalorienverbrauch, wenn sie in den Spaziergang genutzt werden.

Unterwegs kann man auch die Umgebung in ein paar Übungen einbinden: im Wald lassen sich gefällte Baumstämme hervorragend für ein paar Balanceübungen oder, wenn die Gelenke der Hunde in Ordnung sind, für Springübungen nutzen. In der Stadt kann man Parkbänke nutzen oder Absperrpoller für Slalomeinheiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Hat der Hund erste Muskulatur aufgebaut und die Kondition hat sich nach ersten erfolgen der Hundediät verbessert, kann man mit kurzen Joggingeinheiten anfangen.

Hat der Hund innerhalb einiger Wochen tatsächlich Fettpölsterchen ab- und Muskulatur aufgebaut, kann man sich tatsächlich an kurze Jogging- oder Fahrradeinheiten halten: Auch hier gilt während der Hundediät: mit kurzen Einheiten (z.b. 5 Minuten) anfangen und den Hund genau beobachten. Dann ganz langsam und über einen längeren Zeitraum steigern, damit die Hundediät Wirkung zeigt. Für das ungefährliche Joggen mit Hund sollte man sich eine spezielle Leine zulegen. Auch für das Fahrradfahren sind spezielle Leinenhalter erhältlich, die dafür sorgen, dass der Fahrradfahrer nicht beim kleinsten Ruck in einen Unfall verwickelt wird.

Die beste Alternative für Hunde mit Gelenkproblemen stellt Schwimmen dar. Es ist die gelenkschonenste aller sportlichen Aktivitäten und kann in kurzen Einheiten auch bei Hunden mit mäßiger Kondition angewandt werden.

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Schwimmen eignen sich auch hervorragend für ältere Hunde oder Hunde mit Gelenkproblemen bei einer Hundediät. CC by Nevit Dilmen

Sowohl für Hunde mit Gelenkproblemen als auch ohne ist hündischer Denksport eine ideale Gelegenheit, die Hundediät zum Erfolg zu führen. Die Anstrengung, die Nasenarbeit beispielsweise erfordert, wird oft massiv unterschätzt. Oft wird eine halbe Stunde Nasenarbeit mit einer Stunde aktivem Gassigehen verglichen. Ähnlich verhält es sich mit Tricks. Bringen Sie ihrem Hund etwas bei und tragen Sie gleichzeitig etwas zu seiner Gesundheit bei. Voraussetzung sind natürlich kalorienarme Leckerlis wie Karotte oder ein kurzes Spiel mit dem Lieblingsspieli als Belohnung.

 

Kurz zusammengefasst:

  • Spaziergänge während der Hundediät langsam in Häufigkeit und Dauer steigern; verschiedene Schwierigkeitsgrade einbauen durch verschiedene Untergründe (Sand, Schnee, seichtes Wasser) und Umgebund mit einbinden (umgefallene Baumstämme, Parkbänke)
  • ist nach einigen Wochen die Kondition verbessert, kann mit kurzen Jogging- und/oder Fahrradeinheiten begonnen werden
  • die perfekte alternative Hundediät für Hunde mit Gelenkproblemen ist Schwimmen
  • für alle Hunde sind Nasenarbeit und Denksport eine tolle Ergänzung in der Hundediät: Neues lernen und Gesundheit in einem vereinbaren (mit kalorienarmem Leckerlis oder Spielzeug belohnen!)

Sommerschur bei Hunden hilft nicht gegen die Hitze

collie-426404_1280Wenn das Thermometer wieder auf sommerliche Werte klettert, möchten viele Hundehalter ihrem Vierbeiner helfen, mit der Hitze besser zurecht zu kommen und richten dabei zum Teil mehr Schaden als Nutzen an, wenn sie ihm eine Sommerschur verpassen. In diesem Blog wird mit anschaulichen Grafiken erläutert, weshalb das so ist. Ungekämmtes Hundefell besteht grob gesehen aus dem normalen Fell und der Unterwolle. Im Winter sorgt die Unterwolle dafür, dass die Luft zwischen den Härchen gespeichert wird und so Wärme erhält. Im Sommer trägt das natürlich zum gegenteiligen Effekt bei. Die Hitze staut sich und dem Hund wird zu warm. Benutzt man jedoch Bürsten, die vor allem die Unterwolle entfernen, befreit man den Hund von den lästigen Wärmespeichern und übrig bleibt vor allem das „normale“ Fell, durch das die Luft leicht zirkulieren kann. Nach der Sommerschur hingegen ist das Fell zu kurz, um die Haut vor der Sonneneinstrahlung zu schützen, sodass der Vierbeiner leicht einen Sonnenbrand nach der Sommerschur erleiden kann. Als wäre das nicht unangenehm genug, werden die Haarwurzeln durch die Sonneneinstrahlung auch so beschädigt, dass neues Fell schwerer nachwächst. Die Folge: die oberen Hautschichten sind der Sonneneinstrahlung immer noch gnadenlos ausgesetzt. Zu dem eh schon zu kurzen Fell wächst zusätzlich die neue Unterwolle nach, die wie gehabt die Wärme besonders gut speichert. Die Konsequenz: dem Hund ist auch nach der Sommerschur zu warm.

US-Fotografin Carli Davidson fotografiert Hunde, die sich schütteln

Jeder, der seinen Hund schon einmal beim Schütteln fotografiert hat, kam aus dem Lachen wahrscheinlich lange nicht mehr heraus – fliegender Speichel, verzerrte Augen und verdrehte Lefzen. Die US-Fotografin Carli Davidson kam nach so einer Fotosession mit ihrem Mastiff Norbert doch direkt auf eine witzige Idee: Ein Fotoband und ein kurzes Video, das mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgenommen wurde, soll das Schmunzeln auch auf andere Gesichter bringen.

Mittlerweile haben es die Hunde, die sich schütteln auch auf namhafte Magazine wie die National Geographic geschafft. Die neuste Editionen mit Niedlichkeitslevel 5000 bindet in die Fotoserie „Shake“ Welpen ein, die sich schütteln.