Archiv für den Monat: Juli 2015

How to Katze – 22 einfache Regeln, die auch Deine Katze befolgt

„Attackiere den Schnürsenkel, als würde dein Leben davon abhängen. BUNTES Spielzeug, das nur für dich gekauft wurde, ignorierst du grundsätzlich.“

Als echter Samtpfotenkenner wird dir deine Katze die ein oder andere Regel sicherlich bereits beigebracht haben. Für alle, mit dem Katzen-Einmaleins noch nicht vertraut sind, haben wir hier die entsprechenden Illustrationen:

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Zumindest einige Situationen sollten den meisten Katzensklaven, ergo Menschen, bekannt vorkommen.

(Quelle: Sad And Useless)

Tierheimhelden in der letzten Woche – Aktuelle Zahlen

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Mittels visual.ly wurde eine kostenlose Auswertung der letzten Woche erstellt.

Die Grafik zeigt deutlich, dass die Pageviews um über 30% gestiegen sind und gleichzeitig hat sich auch die Anzahl der Seiten und Zeit der einzelnen Besucher erhöht.
Prozentual ging dabei der Traffic über Facebook und Twitter zurück, aufgrund der massiven Steigerung ist dies jedoch eben nur prozentual zur Gesamtsumme zu sehen.

Wir sind gespannt ob wir dieses starke Wachstum weiter fortführen können.

 

Lebensgefährlich, so ein Hundeleben – ein Text von Sophie Strodtbeck

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man keine Schreckensmeldung über etwas Alltägliches hört, was man keinem Hund dieser Welt mehr zutrauen darf – das Bad im Wasser ist gefährlich, die gut gemeinte Abkühlung mit nassen Handtüchern sowieso. Eine humoristische Abhandlung, was eigentlich alles „verboten gehört“, kommt von Sophie Strodtbeck. Diese hat ihrerseits mit einem beschlossen, dass Tierhalter in Verhaltensfragen am besten mit einer Kombination aus Hundetrainerwissen, aber auch biologischen Kenntnissen aus der Veterinärmedizin bedient sind. Seitdem helfen sie beiden Seiten bei Fragen zu tierischem Verhalten aus.
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Ich wundere mich, dass meine Hunde noch leben, obwohl sie ständig unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt sind. Zumindest lässt der Blick auf Facebook das vermuten: Warnungen, soweit die Pinnwand reicht.
Dürfen sie nicht ans Wasser, ist das gefährlich, weil sie überhitzen. Dürfen sie ins Wasser, droht die „Wasservergiftung“, habe ich heute gelesen.
Außerdem dürfen sie ab heute nicht mehr selbst entscheiden, wo sie am liebsten liegen. Denn sie liegen auch bei diesen Temperaturen gerne mal in der Sonne. In Zukunft werde ich sie bei diesem Wetter einsperren und auf dem kalten Fliesenboden fest tackern, das Risiko ist einfach zu hoch. Das dürfen sie keinesfalls selbst entscheiden. Weil man sie ja auch auf keinen Fall mit einem nassen Handtuch abkühlen darf, denn auch das ist gefährlich! Oder habt Ihr noch nie was vom Hitzestau gehört?
Noch dazu: was soll man denn tun, wenn der Hund sich durch ein Handtuch oder Wasser in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet? Tierarzt? Der ist ja das nächste Risiko, er will ja schließlich nur seine Urlaubskasse auffüllen.
Mindestens tierschutzrelevant ist auch die Tatsache, dass ich beim Spaziergang nicht 5 Liter Wasser für die Hunde mitschleppe, noch nicht einmal zwei. Und auch für mich keines. Wie wir alle das bisher überlebt haben, ist mir ein Rätsel. Aus Pfützen trinken ist ja nun auch keine Alternative, denn da lauert die Leptospirose. Dagegen könnte man impfen, wenn man seinen Hund kurz und schmerzlos töten möchte…
Aber wir gehören sowieso zu den ganz Harten, gehen wir doch ohne mobilen OP spazieren.
Ich traue mich nicht mehr, meine Hunde 2 Minuten im herunter gekühlten, im Schatten geparkten Auto zu lassen, um bspw. an der Tanke kurz zu bezahlen, aus Angst, dass ein „besorgter Bürger“ mir die Scheiben einschlägt und den Beagles in die Freiheit verhilft, wo die nächste Gefahr droht: heißer Asphalt.
Und im Winter? Erfrierungen sind nicht zu unterschätzen und offenbar treten sie oft zum Teil schon nach 3 Minuten im kalten Auto auf. Wohin mit dem Hund? Am besten immer zuhause lassen, da ist es ein bisschen sicherer. Wenn da nicht der weiße Lieferwagen vor dem Haus stünde….
Sie fressen rohes Fleisch – um Gottes Willen, was da alles passieren kann!
Und sie fressen Fertigfutter, sogar mit Getreide – wie haben sie das so lange überlebt?
Das Schlimmste kommt noch: meine Hunde bekommen auch Essensreste. Die lieben sie, trotz aller Warnungen, dass gewürztes Essen den Magen schädigt. Aber wer Hundefutter samt Packung und Karton frisst, ist sowieso dem Tode geweiht…
Sogar chinesische Kauartikel haben sie schon bekommen.
Und dann der ständige Futterwechsel! Das kann nicht gut gehen.
Neulich hat Meier in suizidaler Absicht sogar eine Weintraube gefressen.
Manchmal müssen sie sogar vor einem Laden 5 Minuten auf mich warten.
Dafür dürfen sie nicht mehr in den Wald, weil da Aujeszky droht und da Stöcke liegen, an denen sie sich pfählen könnten. Zu viel Risiko möchte ich dann doch nicht eingehen.
Wiese als Alternative? Fehlanzeige! Die Grannen lauern überall. Dazu der Riesenbärenklau, ein TOTschlagargument gegen Wiesen und Bäche gleichzeitig. Stadt? All die Abgase…
Hunde zuhause lassen? Auch keine Alternative. Sie erkranken ja sofort psychisch, wenn sie nicht täglich ihre 3h-Runde laufen, vielfache Sozialkontakte haben und anschließend Agility oder Obedience machen.

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Und dann die Impfungen und Entwurmungen. Wo ist der Tierschutz, wenn man ihn mal braucht?!
Von den Zecken gar nicht zu reden! Macht man was drauf, ist man ein Tierquäler, weil das ja schließlich den Hund vergiftet. Macht man nichts drauf, wird man überall auf die Gefahren von durch Zecken übertragenen Krankheiten gewarnt. Die Borreliose lauert schließlich überall, von Babesiose und Co gar nicht zu reden.
Was tun? Karotten gegen die Würmer? Carotinvergiftung!
Mikroorganismen gegen die Zecken? Zu gefährlich für die Zecken!
Bernsteinketten? Könnten verschluckt werden, man weiß ja nie. Dazu die Gefahr, sich am Bernsteinhalsband zu strangulieren…
Ja, meine Hunde haben manchmal Zecken. Es sind Hunde. Und sie leben unglaublicherweise noch.
Die Kastration… nein, ich höre schon auf! Denn für das Dilemma, entweder als verantwortungslose Verehrerin abgestempelt zu werden, und dazu noch in Kauf zu nehmen, dass meine Hündin bereits vor der ersten Läufigkeit von einem Mammatumor dahin gerafft wird, oder aber intakte Hunde, die dann auf jeden Fall hypersexuell sind, mein eigen zu nennen, habe auch ich noch keine Lösung gefunden.
Sie werden am Halsband geführt – wie lange wird das gutgehen. ohne dass bleibende Schäden entstehen? Aber ihnen ein Geschirr anzuziehen, traue ich mich auch nicht mehr, denn das schränkt die Bewegung der Schulter ein und sitzt nie gut. Und dann gleich das Nächste: welche Leine woran befestigen? Momentan laufen sie auch an der langen Leine am Halsband, aber das kann so keinesfalls bleiben, auch wenn sie da nicht rein knallen.
Was tun? Gasluftballons an den Ohren befestigen? Dann wären sie wenigstens nicht mehr den ständigen Erschütterungen durchs Laufen ausgesetzt.
Und dann die Erziehung! Alle sind „Nein!“-traumatisiert, was eine erlernte Hilflosigkeit nach sich zieht, die ihresgleichen sucht. Auf der anderen Seite haben sie so viele Freiheiten, dass die Gefahr der Übernahme der Strodtbeck-Herrschaft nicht von der Hand zu weisen ist. Und überhaupt: eine Mehrhundehaltung, in der Hunde kleine Konflikte alleine austragen? Wie verantwortungslos!
Piccolo gehört sowieso zu einer Risikogruppe: er spielt einerseits mit Doggen und wird andererseits sogar auf den Arm genommen, um ihn aus der Schusslinie zu bringen. Dass er inzwischen fast 9 ist, scheint ein glücklicher Zufall zu sein, denn mit rechten Dingen kann das nicht zugehen.
Dazu kommt, dass er im Winter ohne Mantel unterwegs ist. Ein Hoch auf die Klimaerwärmung, sonst wäre er schon längst irgendwo festgefroren…
Aber auch bei den anderen: sie sind der ständigen Gefahr von Sozialkontakten ausgesetzt, das kann auf Dauer nicht gut gehen.
Sie hatten sogar schon mal an der Leine Kontakt mit Artgenossen…
Und dadurch, dass sie alle drei jeweils 4 Beine haben, steigt das Risiko einer Fraktur an den Gliedmaßen ins Unermessliche, um den Faktor 12, um genau zu sein. Warum gibt es keine Warnungen? Das Risiko ist schließlich unkalkulierbar!
Es reicht ja schon, dass die Beaglefraktion aufgrund ihrer Schlappohren dem ständigen Risiko von Ohrenentzündungen ausgesetzt sind.
Und dann steht da noch dieser weiße Lieferwagen vor dem Haus…
Ach ja: meine Hunde atmen. Ob sie das auf Dauer überleben werden? Ich bin mir da nicht mehr so sicher…
Von Kindern, die auch schon mal alleine mit meinen Hunden waren, fange ich jetzt besser gar nicht erst an, sonst habe ich auch noch den Kinderschutzbund am Hals.
Ich werde sie in gut isoliertem Styropor verpacken und in den Keller stellen, das erscheint mir sicher. Obwohl – nicht dass sie sich eine Unterkühlung zuziehen?!
Vielleicht sollte ich sie ausstopfen? Aber dann bekommen sie irgendwann bestimmt Probleme mit dem Hausstaub…

 

Adoptieren statt kaufen – die Geschichte von Milly

Das Frauchen von Milly möchte ihren kleinen Schatz nicht mehr missen:

11716117_891881140885648_1672042369_nWir haben unsere Millymaus am Donnerstag aus dem Tierheim Köln Delbrück geholt, sie ist ein super Hund und wir haben es bis jetzt keine Sekunde bereut. Sie kann 5-6 Stunden problemlos Zuhause bleiben und ist ein echter Engel auf vier Pfoten. 11693082_891880814219014_1339728389_nAls wir uns auf einen Hund geeinigt hatten, war schnell klar, dass wir einem Hund aus dem Tierheim eine Chance geben werden. Dann ging alles ganz schnell, wir waren übers Wochenende bei Freunden und dort auf einem Tierheimfest. Es war Liebe auf den ersten Blick. Diese großen verlorenen Hundeaugen hatten es mir angetan.. Tja und jetzt ist sie hier und bereichert unser Leben ungemein.11714326_891881120885650_221177659_n

Neue Beißstatistik veröffentlicht – am häufigsten beißen Schäferhunde

Eine bundesweite Beißstatistik gibt es zwar nicht, aber hochgerechnete Schätzungen ergeben zwischen 30 000 – 50 000 Beißattacken pro Jahr. Dabei geht die große Mehrheit der Attacken laut Beißstatistik auf die Rechnung von Hunden. Nur zwischen 20-40% sind Katzen zuzuschreiben.

In den letzten 4 Jahren sei dabei die Anzahl an Beißattacken um gabze 26% gestiegen. Die Erklärung der Beißstatistik ist jedoch keine gesteigerte Aggressivität der Vierbeiner sondern schlichtweg, dass mehr gehalten werden. Je mehr Tiere absolut in deutschen Haushalten wohnen, desto mehr Beißvorfälle tauchen in der Beißstatistik auch auf. Mad_dog

Auf sogenannte Listenhunde entfällt dabei jedes Mal nur ein Bruchteil der Vorfälle. Die Beißstatistik führt in den häufigsten Fällen der Schäferhund an. Kein Wunder, denn diese Rasse wird in Deutschland besonders häufig gehalten, sodass es aus der selben Begründung auch hier häufiger zu Beißvorfällen kommt. Von 140 Beißvorfällen in Schleswig-Holstein zum Beispiel entfiel nur ein einziger auf einen Listenhund, während die anderen durch Schäferhund und Mischlinge verursacht wurde.

staffiAm häufigsten passieren Beißvorfälle immer noch mit Kindern. Der Grund ist fast immer falsche Kommunikation mit dem Hund. Wird der Hund erschreckt, geärgert oder beim Fressen gepiesackt, schnappt er mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu. Um dem vorzubeugen, sollten Kinder niemals alleine mit Hunden gelassen werden und die Körpersprache des Hundes dem Kind näher erklärt werden, damit die Beißstatistik wieder sinkt.