Archiv für den Monat: August 2015

Die Geschichte von der zweibeinigen Katze Roux

Ihre Besitzer wollten sie nicht mehr, nachdem sie gemerkt hatten, dass Roux ihre Hinterlassenschaften im Katzenklo nicht vergraben konnte. Dabei schreibt ihre neue Besitzerin, Jackie Deak Akey, dass sie es so gut wie nur geht versucht. Ihre Hinterpfoten sind schlicht zu kurz und die Vorderpfoten sind leider nur kleine Stümpfe, die nicht lang genug sind, um etwas zu vergraben.

Wer die Fotos von Roux sieht, könnte denken, dass ihr Furchtbares zugestoßen ist. Dem ist jedoch nicht so. Roux wurde so geboren. Die Vorderpfoten enden am oberen Teil des Knochens der Vorderpfote. Die momentante Besitzerin von Roux arbeitet in einer Tierklinik und hat per Röntgenuntersuchung feststellen lassen, dass Roux derzeit keine Schmerzen haben sollte. Dadurch, dass sie sich natürlich anders als eine „normale“ Katze bewegt, könnte sie im Laufe der Zeit Rückenprobleme bekommen. Doch aktuell ist sie ein ganz gewöhnliches, lebensfrohes Kitten.

Auch über mögliche künftige Prothesen hat sich die Besitzerin bereits Gedanken gemacht. Momentan hat Roux aber außerordentlich muskulöse und gut ausgeprägte Hinterpfoten, die ihre Mobilität gewährleisten. Sollte sich das ändern, ist die Prothese in der Tierklinik natürlich leicht anzufertigen.

Die Art sich fortzubewegen, hat Rouxs Frauchen auch beschrieben: sie läuft nicht nur auf ihren Hinterpfoten sondern hat es sich auch antrainiert, die Ballen besonders flach zu halten, um sich besser ausbalancieren zu können. So sieht sie aus wie ein kleines Känguruh. Ihre Pfotenstümpfe vorne berühren den Boden nicht, bewegen sich aber mit. Will sich Roux besonders schnell bewegen, dann hüpft sie wie ein Hase auf den Hinterpfoten vorwärs. Wenn sie wirklich will, kann sie dabei extrem schnell werden. Auch mit ihrem Spielzeug kann sie ganz alleine spielen. Sie holt es aus ihrer Kiste und wirft sie mit ihrem Mäulchen herum, um sie dann wieder einzufangen.

Eine ganz gewöhnliche Katze eben.

Auf die Frage, welchen Ratschlag Rouxs Adoptivmama an künftige Katzeneltern hat, sagt sie: Please adopt! There are so many wonderful cats in animal shelters that need loving homes. And certainly don’t overlook the special needs kitties! We are so grateful little Roux is in our lives.

Shiba Inu bleibt in einer Hecke stecken

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Shiba Inu her.

Wer lernen will, einen kühlen Kopf zu bewahren, könnte in diesem Shiba Inu einen passenden Lehrmeister gefunden haben. Mit noch unklaren Methoden hat der knuffige Shiba Inu seinen gesamten Körper in einen Busch manövriert und erhellte in seiner eigentlich bemitleidenswerten Situation die Gemüter so einiger User der Internetplattform Reddit. Statt sich in dem Busch abzustrampeln und vorschnell zu handeln, bleibt der Shiba Inu in der Hecke und „lächelt“. Einfach mal locker bleiben – ist seine Devise.

Da kann die Grumpy Cat noch etwas lernen!

Fütterautomat für Straßenhunde- und Katzen in Istanbul aufgestellt

In der Türkei wurde nun ein Fütterautomat für die Straßenhunde- und Katzen von Istanbul aufgestellt. Doch bei dem innovativen sozialen Konzept kostet die Fütterung der Streuner die Stadt keinen Cent. Im Gegenteil: durch den Automaten werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Um Futter freizuschalten, müssen recyclebare Plastikflaschen in den Automaten eingeworfen werden. Für jede Plastikflasche wird dann in eine vorgesehene Futterschüssel im Automaten etwas Futter oder Wasser freigegeben. Der Fütterautomat erkennt dabei selbstständig, ob die Flasche recyclebar ist oder nicht. So wird einerseits die Verschmutzung der Stadt bekämpft, andererseits können so einige der 150 000 Straßentiere Istanbuls gefüttert werden. Natürlich sehen nicht alle den Fütterautomat positiv. Einige Stimmen weisen auf die Gefahr hin, dass Hundebanden sich um die Automaten zusammenrotten und ihn verteidigen. Doch das ist bei keinem der bisher aufgestellten Fütterautomaten der Fall gewesen. Die Hunde ziehen wie gewohnt ihre Runden und kommen nur ab und zu zum Fressen vorbei. Genauso verhält es sich mit den Straßenkatzen. Natürlich gibt es auch wie immer Menschen, denen es nicht passt, dass heimatlose Tiere gefüttert werden, solange es obdachlose Menschen gibt. Nichtsdestotrotz kommt das Konzept vom Fütterautomat sogar international so gut an, dass andere Großstädte ihn sich bestellt haben. Drei von ihnen werden daher demnächst in Paris zu finden sein. Diese Stadt zählt zwar ein Vielfaches weniger an Straßenhunden, doch das tut der Funktionalität vom Fütterautomat keinen Abbruch.