5 Tipps wie Mitfahrgelegenheit mit Hund klappt

Kürzlich haben wir einen Artikel über das Reisen mit dem Hund ohne Auto berichtet. Da besonders viele Interesse an der Reise mit einer Mitfahrgelegenheit mit Hund (Mfg) gezeigt haben, wollten wir dieser Reiseart noch einen kurzen Extraartikel widmen.

Wenn man einen wohl erzogenen, umweltfesten Hund hat, kämpft man schon öfters mal trotzdem mit vielen Vorurteilen. Ein „aber meiner tut wirklich nix!“ überzeugt das Gegenüber oftmals nicht von der Unschuld des eigenen Vierbeiners. Deswegen haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, wie es bei der Mfg wirklich klappt.

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1. Größe ehrlich angeben

Es hilft weder Euch noch dem Fahrer weiter, wenn ihr ihm einen Chihuahua versprecht, der mal eben vorne im Fußraum mitfahren kann, hinterher aber einen Baskerville Hound mitbringt, der zusammen mit den Koffern der anderen Mitfahrer nicht reinpasst (die hatten ja mit dem putzigen kleinen Hund gerechnet). Also: ehrlich sein. Aber: Euphemistisch formulieren ist erlaubt. Mein Australian Shepherd zum Beispiel gebe ich stets als „kniehoch“ an. Darunter können sich die meisten mehr vorstellen als unter „mittelgroß“ und es wirkt gleich nicht allzu bedrohlich.

2. Referenzen

Du quälst dich jedes Mal, wenn du eine neue Mfg suchst, weil du erklären musst, dass gerade DEIN Hund WIRKLICH lieb ist? Bau doch kurz mit ein, dass dein Hund alle x-mal mitfährt und der Fahrer immer sehr überrascht war, wie lieb und ruhig dein Hund sich doch benimmt. Vielleicht kannst du bei einer gelungenen Fahrt sogar einmal um eine Referenz bei einem Onlineportal oder etwas kurzem handschriftlichem bitten?

3. Für den Fahrer wichtige Charakteristika benennen

car-172993_1280Dein Hund liebt Autofahren seit er klein ist und hat noch nie im Auto erbrochen? Prima, erwähn es! Dein Hund kann problemlos 2 Stunden ohne Pipipause fahren? Erwähn es! Dein Hund schläft gerne tief und fest während der Fahrt? Erwähn es! Dein Hund bellt nichts im Auto an? Erwähn es 😉

 

4. Anbieten für den Hund mitzubezahlen

Wenn nichts funktioniert und die Bahn immer noch Monsterpreise verlangt, kann man in letzter Instanz anbieten, dass man einen Teil oder den ganzen Preis eines Mitfahrenden bezahlt. Das bietet sich sicher vor allem dann an, wenn der Hund größer ist und/oder hinten auf der Rückbank mitfährt.

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5. Selbst Mitfahrgelegenheit mit Hund werden

Falls einem doch alles zu viel wird und man noch ein verstaubtes Auto herumstehen hat: einfach selbst bei einer Mitfahrgelegenheitszentrale anmelden und hundefreundlicher Fahrer werden!

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